Anreise
Viele Wege führen nach Aachen. Die üblichsten davon sind hier beschrieben.
Universitätsklinikum AachenPauwelsstraße 30
D-52074 Aachen
Mit dem Auto (Mitfahrgelegenheiten suchen oder eintragen: hier)
Zwei Autobahnen bilden kurz vor Aachen das Aachener Kreuz, die A4 und die A44. Früher oder später müsst ihr daran vorbei.
Kommt ihr aus Köln oder fahrt über Köln solltet ihr den Kölner Ring am Kreuz Köln West verlassen und auf die A4 in Richtung Aachen wechseln.
Aus dem Südwesten Deutschlands kommend, fahrt ihr letztendlich wahrscheinlich die A61 bis zum Kreuz Kerpen und wechselt auf die A4 nach Aachen. (Achtung, großes Highlight für alle Motorsportfans: Kurz nach dem Kreuz auf der rechten Seite das Michael Schumacher KartCenter in Kerpen, dem Heimatort des Formel 1-Rekordweltmeisters).
Kommt ihr aus dem Ruhrgebiet oder führt auf eurer Anreise kein Weg daran vorbei, kommt ihr früher oder später über die A57 zum Kreuz Neuss West. Wechselt da auf die A46 Richtung Heinsberg bis zum Kreuz Mönchengladbach-Wanlo. Dort biegt ihr auf die A61 nach Koblenz/Aachen ab und wechselt von dort am Kreuz Jackerath auf die A44 richtung Aachen.
Am Aachener Kreuz angekommen:
Wechselt auf die A4 bzw. folgt ihrem Verlauf Richtung „Antwerpen, Eidthoven, Heerlen, Aachen“ indem ihr euch ganz rechts haltet. Nach knapp 8km nehmt ihr die Ausfahrt 2 „Aachen-Laurensberg“. Biegt rechts auf die L232 ab, haltet euch rechts und fahrt die erste Ausfahrt rechts in Richtung „Uniklinik“ ab. Haltet ab jetzt nach einem großen Fabrikgebäude auf der rechten Seite Ausschau. Folgt der Schnellstraße und nehmt die dritte Ausfahrt zur Uniklinik. Jetzt noch kurz nach der Ausfahrt links halten, über eine Brücke Fahren und direkt nach dieser rechts abbiegen.
Ausreichend kostenlose Parkplätze gibt es am nun vor euch befindlichen Parkplatz. Fahrt nach der Ampel rechts und sofort wieder links um zur Einfahrt zu gelangen.
Lauft nun etwas den Weg zurück, den Ihr gekommen seit und betretet die Klinik durch den Haupteingang (Drehtür oder Nachteingang, je nach Vorlieben). Ihr Gelangt in das Foyer und erblickt sehr bald zwei Rolltreppen, von denen Ihr die rechte in die Erste Etage zum UKAachen-Pferd nehmt. Dort findet ihr euren Trikont-Empfang!
Mit dem Zug
Aachen ist über zwei Hauptstrecken, Köln-Aachen und Düsseldorf-Aachen, mit dem Rest Deutchlands verbunden. Grundsätzlich könnt ihr an jedem der vier Aachener Bahnhöfe aussteigen und einen Bus zur Uniklinik nehmen. Der Einfachheit halber solltet ihr aber, egal aus welcher Richtung ihr kommt, bis zum Hauptbahnhof fahren. Ob ihr mit RE, RB, ICE International aus Frankfurt mit Weiterfahrt nach Brüssel oder Thalys aus Köln mit Weiterfahrt nach Paris fahrt, bleibt euch überlassen.
Geht aus dem Bahnhof raus, über den Vorplatz und überquert die Ampel um zur dort gelegenen Bushaltestelle zu gelangen (andere Straßenseite ist die richtige Richtung). Steigt dort in die Linie 3B richtung „Schanz, Uniklinik“ ein und fahrt bis zur Endstation Uniklinik.
Steigt aus dem Bus aus und lauft geradewegs auf den Haupteingang der Klinik (ja…was ihr da seht ist ein Krankenhaus!) zu. Nehmt je nach Vorliebe die Drehtür oder dein Nachteingang und gelangt so in das Foyer. Dort erblickt ihr sehr bald zwei Rolltreppen, von denen Ihr die rechte in die Erste Etage zum UKAachen-Pferd nehmt. Dort findet ihr euren Trikont-Empfang!
Mit den Flugzeug
Fliegen ist toll! 80 Tonnen schwere Flugzeuge trotzen der Schwerkraft, entfliehen der Enge des Bodens und gleiten majestätisch durch die Lüfte.
Wer eines dieser ingenieurstechnischen Meisterwerke der Moderne als Fortbewegungsmittel nach Aachen auserkoren hat, sollte allerdings bedenken, dass Aachen von den nächst gelegenen Flughäfen (Köln-Bonn oder Düsseldorf) nicht in unter einer Stunde zu erreichen ist. Auch vom Flughafen Aachen-Maastricht in den Niederlanden (dessen Name eine gewisse Nähe zu Aachen suggeriert) ist man mit Bus und Bahn noch über eine Stunde bis Aachen Downtown unterwegs.
Besser dran ist, wer in der glücklichen Lage ist, einen Flugschein und eine Cessna sein Eigen nennen zu können. Der Flughafen Merzbrück liegt direkt vor den Toren Aachens. Wenn das Timing stimmt könnte der dort stationierte Rettungshubschrauber Christoph Europa 1 bei seinem nächsten Flug zur Uniklinik als Shuttle dienen.
Mit dem Hubschrauber
Eigentlich sogar noch faszinierender als Flugzeuge und das Problem mit der Landebahn löst sich von selbst. Sofern Ihr also einen Hubschrauber habt oder zumindest wen kennt, der euch her fliegt, dann findet ihr um die Uniklinik herum viel freie Fläche zum Landen (die Aachener Uniklinik wird nur durch ein paar Hundert Meter Feld von den Niederlanden getrennt, also auf Hoheitsrechte im Luftraum achten). Oder ihr landet gleich auf dem Hubschrauberlandeplatz unmittelbar davor.
Zu Fuß
Wer gut zu Fuß ist, viel Zeit hat und/oder Geld sparen will kann Aachen auch per Pedes gut erreichen. Verschiedene Arme des berühmten Jakobsweges laufen in Aachen zusammen und verlaufen in unmittelbarer Nähe der Uniklinik.
Wer nach dem Trikont seine Reiselust nicht mehr bremsen kann, kann sich auf dem Jakobsweg über Brüssel, Paris und Bordeaux auf den Weg nach Santiago de Compostela machen. Gerade da wir uns im heiligen Compostelianischen Jahr befinden, scheint dieses Vorhaben besonders attraktiv und die rund 2000 Kilometer sollten bis zum 25. Juli (dem Festtag des heiligen Jakobus) gut zu schaffen sein.
Mit dem Schiff
Aachen ist schon seit Römerzeit berühmt für seine heißen Quellen und auch Karl der Große soll die Thermalbäder hier sehr genossen haben. Nichtsdestotrotz ist das einzige Gewässer, das es gibt (der Anunziatenbach) 50cm breit, 20cm tief und wird jedes Jahr beim ersten Bodenfrost abgestellt.
Der nächstgelegene, zumindest für Kanus, Jetskis und kleine Schiffe befahrbare Fluss ist die Maas. Um in diesen Fluss zu gelangen müsst ihr zuerst den Rhein bis tief in die Niederlande hinunter paddeln (nicht wundern… der Rhein heißt hier „de waal“) und von dort die Maas wieder etwa 200km hinaufzurudern. In Maastricht solltet Ihr Ausschau nach einem Ausstieg und dann nach einem netten Busfahrer halten, sofern ihr euer Kanu die letzten 30km nicht tragen wollt.
Credits:
- Text by Marc
- Foto by Dan McKay
